7 Day Perth to Exmouth

Nach nun 2.5 Monaten Schule habe ich die Freiheit bekommen und mit dem Reisen angefangen. Als Erstes ging es auf einen 7 Tage Trip nach Exmouth und wieder zurück nach Perth. Am Montag um 5:00 hiess es für mich aufstehen. Zum Glück bot mir die Gastfamilie an, mich an die Zugstation zu fahren, da ich ansonsten mit meinem ganzen Gepäck ziemlich lange unterwegs gewesen wäre bis zur Zugstation. In der Stadt angekommen, begaben wir uns zum Meeting-Point. Zu meinem Erstaunen erschienen die Ersten der Tour-Anbieter kurz vor dem vereinten Zeitpunkt. Doch leider war es das schon mit der australischen Pünktlichkeit.

Day 1

Der Bus welcher uns nach Exmouth brachte kam erst etwa um 8:00Uhr an, obwohl wir um 7:45 hätten starten sollen. Das ging ja noch, doch als wir alle im Bus drin waren, merkten die Tourorganisatoren, dass ein Teilnehmer fehlte. Dieser kam etwa 45 Minuten zu spät. Als endlich alle da waren, konnte es los gehen Richtung Pinnacles. Der erste Zwischenstopp war bei der Bäckerei in Lancelin. Nach dem Stopp ging es auf direktem Weg weiter zu den Pinnacles. Für mich war es nicht mehr wirklich so spannend, da ich bereits da war. Im Anschluss zu den Pinnacles ging es weiter Richtung Norden wo wir zuerst Sandboarden gingen und anschliessend den Sand im Meer abwuschen. Zum Mittagessen gab es Sandwiches ;). Am Abend kamen wir dann in Kalbarri an, wo wir die erste Nacht im YHA Hostel in Kalbarri verbrachten. Das Zimmer war eigentlich ganz gemütlich obwohl 6 Personen darin schliefen.

Day 2

Am zweiten Tag stand der Besuch des Kalbarri National Parks auf dem Plan. Es ging über eine kleine Outback Strasse mit gefühlten 100km/h in Richtung des National Parks. Dort angekommen gingen wir zuerst zur Z Bend. Dies ist eine kleinere Schlucht welche von steilen Felswänden umgeben ist. Unterwegs zum Ende der Schlucht hatten wir die Möglichkeit, uns von einer dieser Felswänden abzuseilen. Die Felswand war etwas mehr als 25 Meter hoch. Am Boden angekommen ging es weiter hinunter in die Schlucht. Als alle angekommen waren ging es zurück und weiter zum Natures Window. Dabei handelt es sich um eine Steinformation, welche wie ein Fenster aussieht und von dort aus man die gesamte Schlucht übersehen kann. Im Anschluss ging es zurück zum Hostel, wo wir unser Mittagessen (Burger) zubereiteten.

Nach dem Essen stand wieder einmal Fahren auf dem Plan. Das Tagesziel lag etwa 4.5h von Kalbarri entfernt und hiess Monkey Mia. Unterwegs hielten wir an einigen Roadhäusern, um unseren Tank zu füllen und unser Geld auszugeben für diverse Snacks und Getränke. In Monkey Mia angekommen bezogen wir unser 4 Bett Zimmer und genossen im Anschluss unser wunderbares BBQ.

Day 3

Am dritten Tag ging der Wecker bereits um 6:15 ab, da wir eigentlich vor hatten den Sonnenaufgang mitzuerleben und fotografisch festzuhalten. Dies fiel allerdings aufgrund der vielen Wolken ins Wasser. Nach einem kurzen Frühstück ging es direkt an den Strand zur Delfin Fütterung. Die erste Fütterung begann um 7:45. Es waren um die 10 bis 15 Delfine im Wasser, welche sehr nahe am Ufer schwammen. Die „Aufpasser“ erklärten per Lautsprecher die Regeln bevor wir an den Strand bzw. in Richtung Wasser gehen durften. Zu meinem Erstaunen durften wir etwa einen Meter ins Wasser hineinlaufen. Dies zeigt den Delfinen auf, dass die Fütterung bald beginnt.

Der Guide, der unterdessen im Wasser war, erklärte einige spannende Sachen über die Delfine. Als es dann endlich losging, mussten wir alle aus dem Wasser raus. Nun wurden einige Glückliche ausgewählt welche einen Fisch bekamen und diesen dem Delfin füttern durften. Ich gehörte leider nicht dazu. Somit entschlossen wir, dass wir auch noch die zweite Fütterung verfolgen möchten. Ellen und ich setzten uns an einen kleinen Tisch am Strand in der Hoffnung, dass es nicht all zu lange dauern wird, bis die Delfine wieder zurückkommen. Es ging keine 10 Minuten und die Delfine waren wieder da. Wir stellten uns direkt vor Ihnen an den Strand mit der Hoffnung dieses Mal mehr Glück zu haben. Dieses Mal hatten wir mehr Glück. Ellen und ich hatten Glück zu den Glücklichen zu gehören welche die Delfine füttern konnten.

Nach der Fütterung ging es um 10:00Uhr in den Bus in Richtung Coral Bay. Auf dem Weg zur Coral Bay gab es einen Zwischenstopp an der Shell Beach, welche aus hunderttausenden Muscheln besteht und ständig wächst. Am Overland Roadhouse verliessen uns neun der Tourteilnehmer und fuhren zurück nach Perth. Für die restlichen neun ging es weiter in Richtung Norden. Der letzte Abschnitt bis nach Coral Bay durften wir in der Dunkelheit fahren. Das hiess Känguru- und Rinderalarm. Insgesamt trafen wir auf jeweils zwei Kängurus und Rinder welchen wir zum Teil nur ganz knapp ausweichen konnten. Trotzt allem erreichten wir Coral Bay in einem Stück. Zum Nachtessen gab es (sehr Abwechslungsreich) Burger.

Day 4

Der vierte Tag stand im Zeichen der Whalesharks. Am Morgen fuhren wir mit einem kleineren Boot hinaus aufs Meer. Zuerst ging es zu einem Schnorchelspot, wo wir der Besatzung unsere Schwimmkünste beweisen mussten. Im Anschluss ging es weiter aufs Meer hinaus mit der Hoffnung bald Walhaie zu finden. Dafür wurde extra ein Flugzeug losgeschickt, welches nach den Fischen Ausschau halten soll. Sobald das Flugzeug einen Hai gesichtet hatte, ging es sehr schnell. Das Boot steuerte in Richtung Hai und lud die erste Gruppe direkt vor dem Hai ab, sodass dieser direkt auf sie zu schwamm. Das ganze wiederholte sich insgesamt vier Mal mit beiden Gruppen. Der Anblick dieses riesigen Fisches war sehr beeindruckend und obwohl dieser sehr relax aussah beim schwimmen, musste ich einiges an Energie aufwenden um mit ihm mitzuhalten.

Leider waren die vier Durchgänge sehr schnell vorbei und wir fuhren in ruhigeres Gewässer um dort unser Mittagessen einzunehmen. Nach dem Essen ging es an zwei weitere Schnorchelspots, wo ich unteranderem Schildkröten, Riffhaie und Stachelrochen sah. Unsere Tour ging bis spät am Nachmittag, somit blieb keine Zeit mehr für eine Dusche und es ging direkt weiter nach Exmouth. In Exmouth angekommen bezogen wir zuerst unser klimatisiertes 4 Bett Zimmer, bevor wir unser Nachtessen zubereiteten. Für einmal gab es keine Sandwiches oder Burger, es gab Spagetti Bolo :).

Day 5

Am fünften Tag gab es wunderbare Pancakes zum Frühstück. Nach dem z‘ Moorgen ging es direkt an den Lake Side Beach, wo wir eine weitere Schnorcheltour machten. Kurze Zeit später (etwa 1h) ging es an den nächsten Beach (Turquoise Bay), an welchem wir wieder Schnorchel konnten und auch dort trafen wir auf einige wunderschöne Meeresbewohner. Der Nachmittag stand im Zeichen der Erholung. Am Abend machten wir uns mit unserem Essen auf den Weg zu einem weiteren Strand, wo wir mit einem kühlen Bier den Sonnenuntergang genossen.

Day 6

Der sechste Tag war aus meiner Sicht einer der Mühsamsten. Wir fuhren insgesamt über 8 Stunden in Richtung Süden. Neben einigen Diskussionen über die laufende Musik und wieder einmal Sandwiches zum Mittagessen gibt es nicht viel zum erzählen vom sechsten Tag. Die Nacht verbrachten wir in einer Farmstay irgendwo im Nirgendwo. Was an dieser Stelle vielleicht noch nennenswert ist, war das Essen welches wunderbar schmeckte.

Day 7

Am siebten Tag standen nur noch 6 Stunden Fahrt auf dem Programm. Diese waren aber einiges angenehmer, da wir zuerst noch ein anderes Land besichtigen gingen. Wir fuhren zur Hutt River Provinz welche als eigenes Land gilt aber nicht offiziell anerkannt wurde. Dort bekamen wir unsere Stempel in unseren Pass, bevor wir uns auf den Weg zum Wildlife Park machten. Im Park angekommen, konnten wir die diversen Tiere betrachten. Von Kängurus über Dingos bis zum Hasen. Besonders süss war das Kängurubaby, welches man streicheln und auf den Arm nehmen durfte. Am Abend ging ich dann nochmals zurück zu meiner Gastfamilie, bei welcher ich die letzte Nacht in Perth verbringen durfte.

Ein Gedanke zu „7 Day Perth to Exmouth

  1. Castronari Conny

    Wunderschöni Föteli hesch gmacht wünsch dir no viel Spass uf dinere wittere Reis durch Australie. Mami

    Antworten

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